Antrag der Fraktion Grüne an den Rat der Stadt Halle/Westf: Nutzung von Photovoltaik auf den Lärmschutzanlagen der zukünftigen A33 zur Verbesserung des Lärmschutzes

Die Stadt Halle beabsichtigt auf den beidseitig geplanten Lärmschutzanlagen entlang der A33 durch Nutzung der Photovoltaik einen zusätzlichen Lärmschutzeffekt zu erzielen.

 

In diesem Zusammenhang sind

 

1. Abstimmungsgespräche mit der Straßenbauverwaltung (Straßen NRW) zu führen, um technische, rechtliche u. organisatorische Fragen der Realisierung zu klären, mit dem Ziel, die Voraussetzungen für die Installierung von Photovoltaikanlagen zu schaffen,

 

2. Fördermöglichkeiten eines solchen Projektes auf Landes-, Bundes- u. EU-Ebene zu prüfen,

 

3. Kosten zu ermitteln und Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchzuführen,

 

4. ein finanzielles Engagement der T.W.O zu prüfen

 

5. ein Modell für eine finanzielle Bürgerbeteiligung zu erarbeiten und ggf. private Investoren hinzuzuziehen,

 

6. die notwendigen Planungen zu erstellen.

 

Begründung:

 

Die Nähe der geplanten A33 an den Siedlungsbereichen der Stadt Halle erfordert zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor den negativen Auswirkungen des zukünftigen Verkehrs.
Der Verlauf von großen Teilbereichen der Autobahn in ost-westlicher Richtung lässt eine Nutzung der Sonneneinstrahlung optimal zu. Beispiele (z.B. die Anlage an der A 92 in Freising) zeigen, dass durch Nutzung der Photovoltaik auf Lärmschutzwänden ein zusätzlicher Schutzeffekt entsteht.

 

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